Bedeutung von nicht, un-, leer

nicht-und-un-Tafel1Großen Teilen der Menschheit ist heutzutage nicht mehr bewußt, daß das gesprochene und geschriebene Wort das Gefüge des Weltalls in Gang setzt und die Bedeutungen und Laute der einzelnen Wörter ausschlaggebend dafür sind, welche Veränderungen durch gesprochene Worte oder gar Sätze in die Welt getragen werden. Geschöpften Worten wohnt eine ihnen zugewiesene Bedeutung inne. Diese ist von uns Menschen unveränderbar. Wir können den Worten zwar eine neue Bedeutung zuweisen und sie fortan ausschließlich in dieser Bedeutung gebrauchen, jedoch setzt dieses Wort trotzdem nicht das Weltall in der neuen gewünschten Richtung in Bewegung, sondern verharrt auf der alten Bedeutung und versucht diese Bedeutung umzusetzen.
Die Bedeutung des Wortes „nicht“ oder auch „nichts“ wurde bereits vor einigen tausend Jahren vollständig geändert. Die heutige Bedeutung für „nichts“ wurde von der Schöpfung in die Silbe „un“ gelegt.
Die Silbe un bezieht sich ausschließlich auf Inhalte materieller Natur. Hiermit können alle konkreten Vorgänge und Handlungen, die sich auf der materiellen Ebene abspielen verneint werden. Zur Zeit sind noch sehr viele Wörter mit der Vorsilbe un wie z.B. Unwetter, Unbilden, unwirklich, unmöglich, unwillentlich, unnahbar und ähnliches im Sprachgebrauch vorhanden. Aus Sicht der Schöpfung kann diese Silbe vor alle Worte gestellt werden, deren Bedeutung sich auf die sichtbare Welt bezieht und verneint werden soll.

Das Wort „leer“ bezieht sich ebenso wie die Silbe „un“ ausschließlich auf den sichtbaren materiellen Bereich. Jede Art von Gefäß kann leer jedes erdenklichen Inhaltes sein. Beispielhaft könnte es etwa so lauten: Das Faß ist gänzlich leer. Sätze wie – Mein Herz ist der Liebe leer – haben keinerlei Aussagekraft, da das Wort „leer“ hier in Bezug auf ein Gefühl oder einen Zustand gebraucht wird.

Ein Satz, in dem das Wort „nichts“ oder „nicht“ vorkommt, ist dagegen inhaltlich leer. Diese Leere bezieht sich auf alle Vorgänge im unsichtbaren Bereich. Alle geistigen, gefühlsmäßigen Bereiche werden mit diesem Wort abgedeckt. Hier zum Verständnis einige Beispiele, die deutlich zeigen, in welcher Hinsicht sich Sätze mit „nichts“ oder „nicht“ von dem Wirkungsbereich der Silbe un unterscheiden. – Ich empfinde Dir gegenüber nichts – Ich fühle mich nicht an Dich gebunden – Ich kann Deinen Gedankengängen nicht folgen -. Diese Sätze besitzen keinerlei stoffliche inhaltliche Aussagekraft. Sie teilen ausschließlich mit, daß im geistigen und gefühlsmäßigen Bereich nichts vorhanden ist und folglich auch keine Änderungen des Lebensflusses hervorgerufen werden können. Unsere heutige Sprache ist voll von Sätzen, in denen das Wort „nichts“ oder „nicht“ eingebaut ist. Jedoch verwenden wir die Worte in der Regel in Bezug auf die sichtbare Welt. Sätze wie – Das Wetter ist nicht schön –Ich gehe mit Dir nicht zum Baden – und ähnliches sind inhaltsleer und führen zu keinen Änderungen, da für die Arbeit unseres Universums diese Sätze undeutbar sind und daher ungeordnete Bewegung veranlassen. Würden wir auf den Gebrauch dieses Wortes im sichtbaren weltlichen Bereich verzichten und unsere Verneinungen ausschließlich als Wortgebilde mit der Silbe „un“ oder „leer“ darstellen, würden diese Verneinungen und Ablehnungen bei den Änderungen des Lebensplanes berücksichtigt. Wir sind also bei weitem nicht gezwungen alles ausschließlich bejahend auszudrücken, sondern wir müssen es nur richtig verneinen, damit die Ablehnung auch Berücksichtigung finden kann. Wenn wir Sätze zusammenfügen, deren geschöpfte Bedeutung nur Unordnung ergibt, so wird diese Unordnung auch eintreten, da das Universum ähnlich einer geistigen Maschine arbeitet und seine materiellen und geistigen Gesetzmäßigkeiten immer berücksichtigt. Eine wie auch immer geartete Auslegung der Handlungen findet nicht statt. Sätze, die aus Worten gebildet werden, deren Bedeutung noch der geschöpften Bedeutung entspricht, können hervorragend zur wohltuenden Entwicklung des einzelnen Menschen ja sogar der gesamten Menschheit eingesetzt werden.

Jeder inhaltlich – also auf seine geschöpfte Bedeutung hin ausgelegte – richtige Satz ändert das Leben.

Hierbei muß, wie ich in meinem Buch „Die Menschheitslüge“ ausgeführt habe, der geschriebene oder gesprochene Satz in einer codierten Sprache erfolgen.
Die durch die Worte und Sätze eintretenden Änderungen können als gut oder schlecht, je nach Einstellung und Standpunkt des Einzelnen, angesehen werden.

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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