Schutzrune Crana

Ruhne Uruz

rune uruz

Heute „Rune Uruz“ altnordisch ur, gotisch uraz

Die Rune soll nach derzeitiger Sichtweise für Vieh, insbesondere den Auerochse stehen.

Auch diese Rune wurde entscheidend verändert. In diesem Fall wurde der linke senkrechte Stab um die Hälfte verkürzt. Die vollständige Rune sieht also in etwa wie ein großer Krückstock aus. Bei den Ägyptern gab es eine ähnliche Rune, deren Kopf jedoch nicht eckig, sondern gleichmäßig abgerundet war. Beide Runen arbeiten gleich. Sie greifen auf ein und dieselbe Kraft zu. Die wahre Rune stellt wirklich einen großen Gehstock dar, der an seiner Spitze zweifach gebogen ist. Er sieht wie ein Hirtenstab aus und ist mit diesem durchaus vergleichbar. Mit ihm kann der Hirte seine Schafe am Weglaufen oder vor Gefahr retten. Hierzu greift er mit dem Haken die Schafe an den Hinterbeinen und kann sie so an sich heranziehen.

Die Rune, vor allen Dingen jedoch der wirkliche Stab, greift auf einen Teil der Kräfte von Mutter Gott Crona zu. Sie ist die 2. Rune in der Runenreihe und nach Gottmutter als Crana benannt und verschlüsselt. Selbst der geschriebene oder gesprochene Name eröffnet dem Benutzer den Zugang zu der Kraft.

Crana ist eine Schutzrune, deren Wirkung den Schutz eines Davidsternes bei weitem übersteigt. Wir haben es hier unmittelbar mit einer Göttlichen Kraft zu tun. Dieser Stab mit der Krümmung kann nur nutzbringend von einer Frau gebraucht werden. Eine Frau muß mit dem Stab, der so lang ist wie sie selbst, dreimal auf den Erdboden klopfen und dabei sagen, was sie schützen will. Dieser Schutzspruch wird im gleichen Augenblick der Aussprache und des Klopfens umgesetzt. Hiermit kann die Frau alles schützen, was sie will. Ihre Familie, ihr Haus, ihre Stadt, ihren Stamm, ihr Volk, ihr Land einfach alles was sie vor dem Zugriff anderer gesichert haben möchte. Ein Mann kann nur unter der Voraussetzung den Stab zielführend gebrauchen, wenn er erhebliche weibliche Anteile in sich vereint. Diese Weiblichkeit kann dadurch geprüft werden, ob Wasser ihn ohne sein Zutun – also ohne daß er irgendwelche Schwimmbewegungen macht – trägt. Das Wasser trägt jede Frau, die sich ohne Angst entspannt auf das Wasser legt.

Damit der Mann jedoch nicht ohne Stab bleibt, ist dem Mann durch einen Stab ebenfalls eine Kraft gegeben. Auch sein Stab sollte so lang sein wie der Mann selbst, und er sollte damit beherzt vorwärts schreiten. Durch dieses Schreiten mit einem Stab, wird er von Göttlichen Kräften in seinen Lebensentscheidungen in die richtige Richtung gelenkt. Alles wird sich infolge dessen harmonisch entwickeln.

Wie wir sehen, sind die beiden ersten Runen des Runenalphabetes nicht dem Hornvieh, sondern Allvater und Allmutter gewidmet. Beide Runen sind sehr Heilig und überaus kraftvoll. Sie sollten oft und zum Wohle aller Menschen gebraucht werden.

Der Stab der Frau sollte aus Esche, der Stab des Mannes sollte aus Eiche bestehen. In ferner Vergangenheit schitten alle weisen Männer mit einem Stab neuen Ufern entgegen. Bedeutende Männer wie der Merlin werden noch heute mit einem derartigen Stab abgebildet.

Der sogenannte Bischhofsstab ist für seinen männlichen Führer unbrauchbar. Es kann sich hierbei ausschließlich um ein Aufzeigen einer erweiterten Machtfülle handeln. Durch führen des weiblichen Stabes wird deutlich gemacht, dass die Frau vermeintlich entmachtet ist und somit ihrer schöpfungsmäßigen Bestimmung als Beschützerin allen Lebens nicht mehr nachkommen kann. Alleine durch das Vergessen ihrer Möglichkeiten ist die Frau in der Ausübung ihrer Schutzkräfte eingeschränkt, jedoch keinesfalls durch die Wegnahme ihres Stabes. Diesen kann sie sich leicht wieder besorgen.

Das heutzutage gängige Zeichen „Rune Uruz“ deckelt alles Wissen, so daß Menschen, die dieses Zeichen in ihrer Nähe haben, nicht darauf zugreifen können. Im Umkreis dieses gebräuchlichen Zeichens werden gewiß keine erhellenden Erkenntnisse entstehen. Die beiden ersten Runen des Furhark stehen laut allgemeiner heutiger Ansicht für zwei Rindviecher.  Hierdurch wird eine ungeheuerliche Gotteslästerung vorgenommen, die alle satanischen Wesen und Geister von Herzen freuen wird.

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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