Sagen und Mythen

Zu Verstorbenen Verbindung aufnehmen.

Wo sind die Verstorbenen

Die christliche Religion lehrt uns, daß die „Guten“ in den Himmel und die „Bösen in die „Hölle“ kommen. Der Himmel liegt bekanntlich irgendwo über der Erde, sehr weit weg von uns und ist überaus hell. Ein Zurückkommen aus derart lichten Höhen scheint unmöglich zu sein. Außerdem soll ja in diesen Bereichen die reine Glückseligkeit herrschen, so daß auch niemand wieder auf die Erde zurück wollte, der einmal dort gewesen ist. Jesus muß verwirrt gewesen sein, als er den Menschen zeigte, daß zumindest er in der Lage war aufzuerstehen. Was wollte er denn dann an einem so leidvollen Ort wie der Erde, wenn er doch im Himmel – sitzend zur Rechten des Vaters – hätte sein können. Die Schulden der Menschen hatte er ja bereits durch seinen Tod am Kreuz auf sich geladen. Zur Rettung der Menschen, sei es also keinesfalls notwendig gewesen, wieder von den Toten aufzuerstehen. Also…. was wollte er uns auf diese Art mitteilen?
Gibt es andere Hinweise, außer den amtlichen Religionen, die uns befriedigende Auskunft über die Heimstätten der Verstorbenen geben könnten?
In meinem Buch „Die Menschheitslüge, wer wir wirklich sind“ berichtete ich über die riesigen Bodenlinien in der Wüste Nazca. Die Ersteller dieser ungeheuren Bodenarbeiten waren der Ansicht, daß ihre verstorbenen Anverwandten in bestimmten von Ihnen sehr wohl bekannten Bereichen des Erdmantels zu Hause wären. Durch die Erstellung dieser Bodenzeichnungen wollten sie ihren Lieben die nötigen Kräfte zukommen lassen, damit sie in ihrem jenseitigen körperlosen Leben keinen Mangel leiden sollten. Manche Indianerstämme bahrten ihre Toten auf großen Gestellen auf und stellten ihnen dann Tierfiguren –wie etwa Bären – zur Seite, die sie in die neue Heimat begleiten sollten. Bären sind bekanntlich sehr bodenständige Tiere, die in der Regel nicht mit dem Himmel in Verbindung gebracht werden. Im Winter ziehen sie sich im Gegenteil gerade in Erdhöhlen zurück, um die ungemütliche Jahreszeit zu verschlafen.
Im alten Ägypten legten die Hinterbliebenen den Verstorbenen Darstellungen des Skarabäuskäfers auf die Brust, damit dieser den Hinübergehenden in den dunklen Bereichen den Weg erleuchten sollte. Bei Berichten über Nahtoderfahrungen wird immer wieder von einem langen dunklen Tunnel berichtet, der erst durchschritten werden muß, bevor man in die Helligkeit und zu den bereits vorher Verschiedenen gelangt.
Die Vorfahren der Deutschen sollen sich laut innerer Betrachtung im Harz im heutigen Scharzfeld versammelt haben, um mit den Ahnen zu sprechen. Auch sie schienen nicht nur geahnt, sondern genau gewußt zu haben, wo sich die Verstorbenen befinden. Nun hat das deutsche Volk darüber hinaus eine wunderbare Angewohnheit. Es gibt alle Weisheiten zwischen Himmel und Erde in Form der immer noch überlieferten Märchen von Generation zu Generation weiter. In diesen Märchen wird bereits den Kindern mit einfachen Worten erklärt, wie die Welt funktioniert. Sehen wir uns doch zu dem Wissensgebiet der Ahnenheimstätten das Märchen der Frau Holle an.
Ohne weiter auf die Handlung einzugehen, fällt bereits bei dem Namen Frau „Holle“ eine enge Verbindung mit dem Wort „Hölle“ auf. Gehen die Menschen vielleicht, wenn sie zur „Hölle“ gehen eigentlich zur Frau Holle? Und wenn ja, wer ist dann diese Frau Holle? Wurde der eigentliche Name der Frau Holle durch eine mundartliche Färbung aus dem Namen Frau „Helle“ ? Sehen wir uns das Reich der Frau „Holle“ doch einfach mal im Märchen an. Was wird seit langen Zeiten unseren Kindern denn so erzählt?
Eine schöne aber sehr stiefmütterlich behandelte Königstochter sollte aus einem sehr tiefen Brunnen Wasser für den Haushalt holen. Sie beugte sich herab und fiel vor lauter Überarbeitung erschöpft hinein – der auch als lange dunkle Röhre gesehen werden könnte. Unten angekommen, war sie unverletzt, sondern konnte sich sofort aufmachen, durch ein Tor zu gehen und kam danach in das Reich der Frau „Holle“. Diese war eine sehr liebe, mütterliche, ältere Frau, die dem Mädchen alles erdenkliche beibrachte. Die Königstochter musste bei allen weiblichen Tätigkeiten helfen und wurde fachgerecht angeleitet. Es soll schön und sehr hell im Reich der Frau „Holle“ gewesen sein, so daß sie gar nicht mehr nach Hause wollte. Sie half der guten Frau auch dabei die Federbetten auszuschütteln, wobei immer viele Federn vom Fenster auf die Erde fielen. Wenn dies geschah, soll es laut Märchen bei uns auf der Erde schneien. Und tatsächlich sieht eine verschneite Landschaft immer viel heller aus als eine trostlose graue Winterlandschaft. Die Schneeflocken bringen zu uns durch ihren inneren Aufbau das Licht des Reiches der Frau „Holle“ –„Helle“. Eines Tages schickt Frau „Helle“ das Mädchen wieder auf die Erde zurück. Sie war der Meinung, nun habe es genug gelernt und es sei an der Zeit wieder zu seinen Lieben zu gehen, um ihnen all ihren Reichtum in Form der Weisheit zu bringen. Die Königstochter ging zum Ausgang des Reiches und fand wieder das Tor, durch das sie hineingelangt war. Sie schritt hindurch und während sie durch das geöffnete Tor ging, fielen auf sie Gold und Edelsteine, so daß ihr Kleid davon ganz bedeckt ward. Das Gold und die Edelsteine klebten so fest, daß nichts von dem Glück verloren ging. Hinter dem Tor befand sich an der Seite des Brunnens eine Treppe, die sie hinaufsteigen konnte und ehe sie es sich versah, war die Königstochter wieder auf der Erde und konnte noch den vollen Eimer mit Wasser mit nach Hause nehmen. Alle bewunderten die ansonsten ungeliebte Tochter und waren sehr erstaunt über die reichen Schätze, die sie mitbrachte.
Nachdem der Vater seine reich beschenkte Tochter gesehen hatte, schickte er auch seine zwar schöne jedoch garstige Tochter zum Brunnen. Auch sie sollte in das Reich der „Frau Helle“ gehen und reich beladen mit Schätzen wiederkommen. Sie tat wie ihr geheißen, ließ sich in den Brunnen fallen, landete ebenfalls wohlbehalten unten auf dem Grund und fand ebenso wie ihre Schwester das Tor, das in das Reich der „Frau Helle“ führte. Sie wurde von der mütterlichen „Frau Holle“ empfangen und gleich in die Arbeit eingewiesen. Da sie vom Wesen her garstig war, weigerte sie sich, irgendwelche Arbeiten auszuführen. Auch neues Wissen wollte sie nicht lernen. Sie war widersetzlich, garstig und faul. Als auch ihre Zeit in dem hellen Reich der „Frau Holle“ um war, schickte „Frau Helle“ auch sie wieder zurück auf die Erde. Die Königstochter freute sich schon sehr und konnte es gar nicht erwarten ebenfalls durch das Tor hinauszugehen. Wie war sie doch überrascht, daß, als sie sich unter dem Torbogen befand, kein Geschmeide und Glück, sondern stattdessen Schwefel und Pech auf sie niederprasselten. Sie eilte die Treppe neben dem Brunnen hinauf, fand oben den immer noch leeren Wassereimer. Sie nahm diesen, ging damit ins Schloß, und wollte sich bitterlich beklagen. Alle Menschen, denen sie unterwegs begegnete sahen plötzlich ihre Hässlich- und Garstigkeit. Selbst ihr Vater konnte nicht umhin, sie im rechten Licht wahrzunehmen. Nach ihrem Wiederkommen kamen die alten Fehler überdeutlich ans Tageslicht, so daß alle sie mieden.
In diesem Märchen wird die Heimstatt der Hinübergegangenen als hell, freundlich und von einer gütigen Mutter verwaltet beschrieben. Weiterhin wird berichtet, daß es sehr wohl möglich ist, aus der Erde über eine Treppe oder vielleicht auch durch den Brunnen wieder ans Tageslicht zu gelangen. Im Unterirdischen Reich wird gearbeitet und gelernt. Je nach Erfolg bringen die Auferstandenen ihre Wissensschätze mit auf die Erde. Hier wird beschrieben, daß diejenigen geradewegs wieder auf die Erde gelangen – also auferstehen. Auf eine Wiedergeburt wird in diesem Märchen nicht eingegangen. Die Vorfahren der Deutschen waren also wie die Indianer und die Ägypter der Meinung, daß die Dahingegangenen ihre Heimstatt in den Tiefen der Erde haben und keinesfalls im Weltraum oder im „Himmel“. Durch das Erzählen der alten Märchen wird auf alle Fälle das wahre Wissen an die kommenden Geschlechter weitergegeben. Daher sollten sich Eltern dem Verdrängen der Märchen widersetzen und keinesfalls auf die neuen Gutenachtgeschichten ausweichen. Ein gutes Märchen ist besser, als aller Schulunterricht.

Die Perchten von Altötting

old-woman2Etliche Menschen haben heutzutage das Bedürfnis, sich um alte Bräuche und Riten zu kümmern. Sie forschen nach den restlichen erhalten gebliebenen Überlieferungen, setzen die gefundenen Bruchstücke zusammen und lassen sie wieder lebendig werden. Selbiges geschieht in der Vorweihnachtszeit ebenfalls in Altötting. Hier erscheinen an einem besonderen Tag am Rande des jährlichen Christkindelmarktes – der wegen seines traditionellen Erscheinungsbildes sehr zu empfehlen ist – die Perchten unter Führung eines verkleideten Bischofs. Es sind über mannsgroße Bären mit gewaltigen Gebissen, die sich hopsend bewegen und viele gute Gaben, meist Süßigkeiten an die umstehenden Kinder verteilen. Wegen der zottligen, sehr gut gemachten Kostüme und dem Spektakel kommen die Leute auf dem Kirchplatz zusammen und die Kinder machen große Augen. Der Bischof hat wohl die Aufgabe, diese Bären zu führen und seine Sorge darauf zu richten, daß die Geister keinen Schaden anrichten können. Soweit das derzeitige Geschehen.

Jetzt will ich nach innerer Sicht diesen Fetzen eines guten alten Brauches in den richtigen Zusammenhang setzen:

Die Perchten als Bären gab es bei unseren Vorfahren überhaupt nicht. Bei unseren Ahnen war es üblich, daß die große alte Mutter als überragende Göttin in drei verschiedenen Ausdrucksformen verehrt und angebetet wurde. Diese Ausdrucksformen waren der Frühling, der Sommer und der Winter. Herr Wolf- Dieter Storl hat dies besonders umfassend in seinem Buch „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ beschrieben. Auf Seite 30 geht er direkt auf den Namen Percht ein. Die alte Göttin wurde in ihrer frühjahrslichen Erscheinung in bestimmten bayrischen Gegenden Percht genannt. 40 Tage nach der Wintersonnenwende, am Ende des ersten Achtels des Jahreskreises, kam sie auf die Erde und zeigte sich. Sie hatte ihre nun aus dem Winterschlaf erwachten Bären im Gefolge, mit denen sie über die Fluren zog. Sie segnete die Wiesen, Felder und Wälder und ihre Bären verteilten gute Gaben an die Kinder. Die Percht war vollkommen in weiß gekleidet und wurde von einer jungen Frau mit einem Kranz von ersten Frühlingsblühern ( in unseren Breiten Schneeglöckchen) um den Kopf dargestellt.

Die alte Göttin ist ein Wesen, daß für das Wohl und Wehe auf der Erde zuständig ist. Ob sie von den Menschen wahrgenommen wird, ändert den Lauf der Jahreszeiten und ihre Daseinsform keinesfalls. Götter haben von der Schöpfung bestimmte Aufgaben erhalten, die sie zu erfüllen haben, damit das Leben seinen reibungslosen Gang nehmen kann. Die alte Göttin ist eine dieser Wesen, die entscheidend für unser aller Leben wirkt.
Leider wird bei dem Aufzug der Perchten in Altötting sowohl die alte Göttin verneint, als auch werden unsere Vorfahren verspottet. Hier wird den Menschen vermittelt, daß die Kirche – vertreten durch ihren Bischof – die Phantasien der Menschen in geregelte Bahnen lenken muß. Der Auftritt der fälschlich als Perchten bezeichneten Bären erfolgt zu einer gänzlich falschen Jahreszeit. Hier ist keinerlei sachlicher Hintergrund zu erkennen. Unseren Ahnen wird unterstellt, daß sie über die Vorgänge des Lebens unzureichende Kenntnis besaßen. Allein, um die Ehre unserer Ahnen wiederherzustellen, sollten wir uns gegen die Verballhornung alter Sitten und Gebräuche stellen, sondern diese in ihrer ursprünglichen Form wieder zum Leben erwecken.

Vogelzug der Raben/Krähenvögel

rabenRaben, Krähen, Saatkrähen sind bekanntlich keine Zugvögel. Jedoch kann der aufmerksame Beobachter hin und wieder in großer Höhe sehr schnell fliegende Gruppen dieser Tiere beobachten. Sie ziehen dann mit ganz enormen Geschwindigkeiten schnurgerade über den Himmel. Diese Vogelzüge haben einen ganz besonderen Hintergrund, der uns Menschen vordringlich angeht, und den wir aus diesem Grund nicht übersehen sollten.

Rabenvögel sind in der Lage Verbindung zu Verstorbenen aufzunehmen und Nachrichten von diesen in unserer Welt so zu verbreiten, daß die Lebenden diese aufnehmen können. Brutkolonien dieser Vögel finden sich äußerst häufig im Umfeld von Krankenhäusern und Friedhöfen.

Diese Tiere können über weite Entfernungen sich anbahnende, zukünftige Unglücke wahrnehmen, indem sie aus sich heraus auf verändernde energetische Zustände in der Atmosphäre reagieren. In Erwartung der dann anfallenden Laichname ziehen sie aus verschiedenen Richtungen zum kommenden Unglücksort, damit sie rechtzeitig zur Stelle sind, um ihrer Aufgabe der nachträglichen Nachrichtenübertragung nachkommen zu können.

Ich könnte mir vorstellen, das es möglich wäre, den Unglücksort zu ermitteln, indem man die Fluglinien der aus unterschiedlichen Richtungen herbeieilenden Vögel auf eine Landkarte überträgt. Der Kreuzungspunkt dieser Linien müßte dann der kommende Unglücksort sein. Wissenschaft könnte vielleicht auch mal ganz anderes betrieben werden.

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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