Runen

Rune „Sowilo“ , Siegel

Richtiger alter Name: Sigel

Im 3. Reich war auch sie als Siegrune bekannt. Dieses Zeichen ist leider auch keine Rune, sondern ebenfalls nur ein arbeitendes Zeichen. Es arbeitet seinem Namen getreu als Siegel und kann auch ausschließlich als solches benutzt werden. Versiegeln – im Sinne von verschließen – kann man mit diesem Zeichen nichts. Seine Wirkung beschränkt sich ausschließlich auf das Siegeln -bekräftigen. Trotzdem ist es ein sehr wertvolles Zeichen, denn es verstärkt die Kräfte dessen, was gesiegelt werden soll. Es kann unter einen Vertrag, eine Abmachung, einen Pakt oder eine sonstige Vereinbarung gesetzt werden. Seine verstärkende Wirkung tritt ebenfalls ein, wenn es nur mündlich über eine Vereinbarung gesprochen wird.

Zu den Zeiten unserer Vorfahren wurden von den Seeleuten „Vereinbarungen“ mit den Herren der Ozeane und auch der Brandungswellen getroffen, die mit diesem Zeichen gesiegelt wurden. So wollten sie wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Weiterhin „sangen“ unsere Ahnen dieses Zeichen in ihre Schilde, um deren Schutzkräfte zu verstärken. In diesem Fall wird der „Vertrag“ mit dem  Schild gesiegelt, den Schildträger zu schützen. Die Funktion des Schutzes wurde so verstärkt. Auch die Schutzringe der Erde zur Sonne hin wurden mit diesem Zeichen gesiegelt, damit sie ihre Wirkung nicht verlören. Ein altes Runenlied kündet noch heute davon: „Svalin heißt der Schild, der vor Sol steht, der glänzenden Gottheit, Brandung und Berge verbrennten zumal, sänk er von seiner Stelle. (Diesen Schild siegel ich mit Sigel)“ muß dann die entsprechende Formel lauten.

Leider kann auch dieses Zeichen sehr mißbraucht werden, da seine Arbeitsweise wie die aller arbeitenden Zeichen vollständig neutral ohne Ansehen von „gut oder böse“ verläuft. Im 3.Reich wurde es in der germanischen Leistungsrune als Auszeichnung an Mitglieder der Waffen SS vergeben. Dieses zusammengesetzte Zeichen aus einem links herum drehenden Hakenkreuz, das in seiner Strichführung gleich fünfmal auftritt, und zwei Sigel-zeichen hat folgende Wirkung: Das linksherum drehende Hakenkreuz zerstört alles, was sich in seinem Umkreis befindet oder das in den Einflußbereich der Organisation, für die es verwendet wird, fällt. In diesem Fall wird die Zerstörung fünffach verstärkt. Da das Zeichen sogar zweimal gesiegelt ist, wird seine Verstärkung also noch verdoppelt. Als Ergebnis kommt dann natürlich eine grauenhafte Kraft dabei heraus, die auf die Menschen abfärbt, die dieses Zeichen tragen. Da muß man sich im Nachhinein nicht wundern, wenn die Waffen SS so viele Greueltaten verübte.

Wie wir sehen, muß auch bei diesem Zeichen sehr aufgepaßt werden, welchen Vertrag wir stärken oder welches andere Zeichen wir verstärken möchten. Genaues Abwägen ist immer von Nöten, wenn wir mit arbeitenden Zeichen zu tun haben. Da in heutiger Zeit derartige Zeichen jedoch ausschließlich im Gebrauch von Dunklen Mächten sind, die der Menschheit nichts gutes antun wollen, so ist eine Verbreitung in der allgemeinen Öffentlichkeit angezeigt, damit hier vielleicht ein Gegengewicht hin zu Frieden und Glück aufgebaut werden kann. Darum versuchen Sie, auch dieses Zeichen zum Segen ihrer Familie und der gesamten Menschheit zu verwenden. Die recht sorglose Verwendung von selbsternannten Runenkundigen in der esoterischen Szene ist fahrlässig, da in diesen Kreisen die wirkliche Bedeutung und Arbeitsweise der Zeichen unbekannt ist.

Thors Hammer : eine Rune !!!

Er sieht wie ein aufrecht stehender Hammer aus, der häufig auch als Fäustling oder Fausthammer bezeichnet wird. Der Hammerstiel zeigt hierbei immer nach unten. Auf alten Runensteinen wird er oft dargestellt.

Wie alle Runen greift „Thors Hammer“ in eine der 12 Hauptkräfte auf unserer Erde ein. Die Wenden nannten den Gott, der über die Kraft gebietet Thor. Die Deutschen hingegen nannten ihn Donar. Die deutschen Wochentage haben bis heute für diesen Gott noch einen Namenstag – den Donnerstag – reserviert. Donar/Thor stürmte über den Himmel und beherrschte die Lüfte. Er war und ist es immer noch Herr über die Naturgewalten, die in der Erdhülle entstehen können. Mit Hilfe seines Hammers ist der Mensch in der Lage, ihn um seinen Schutz vor seinem ungestümen Tun zu bitten. Mit Hilfe von „Thors Hammer“ kann sich der Mensch gegen alle Unbilden des Wetters verteidigen. Ob es sich hierbei um Stürme, Winde, Gewitter oder indirekt auch um Dürre handelt ist gleich. Im letzteren Fall lenkt der Kundige mit der Rune die Regenwolken zu seinem Gebiet um, damit die Dürre ein Ende findet. So lassen sich Stürme glätten, und Gewitter umleiten.

Der Mensch kann sich mit „Thors Hammers“ vor allen Angriffen aus der Atmosphäre verteidigen.

Hierbei spielt es keine Rolle, wer für die Entstehung der Naturgewalten die Ursachen gesetzt hat. Es ist also unmaßgeblich, ob  die Natur oder etwa der Mensch ursächlich für die Unwetter sind. Unter Verwendung von „Thors Hammer“ wird die Verteidigung immer gelingen. Allerdings kann er nichts gegen Tsunamis, Riesenwellen oder andere durch das Wasser ausgelöste Naturkatastrophen ausrichten. Auch gegen Feuersbrünste bietet er keinerlei Hilfe an.

Es gibt in einer sehr berühmten Kirche die Darstellung von Jesus, der an einem „Thor Hammer“ aufgehängt dargestellt wird. Dieser Jesus ist wie am Kreuz, mit einer Dornenkrone umwunden, an den Hammer gefesselt. Da der Hammer allen Menschen die Waffe der Verteidigung in die Hand gibt, entzieht er jedoch dem gefesselten Mann, der stellvertretend für alle Männer steht, die Möglichkeit der Verteidigung. Übersetzt heißt das in etwa: alle Männer sind – solange diese Abbildung vorhanden ist –  ihrer Verteidigungsfähigkeit  beraubt. Viele christliche Männer werden ihre Familie, ihre Heimat, ihre Anschauungen aus diesem Grund nicht verteidigen. Als Gründe werden sie jedoch alles Mögliche anführen, da ihnen solche Zusammenhänge – die man darüber hinaus schwer wahrnehmen kann – unbekannt und unvertraut sind. Dies ist eine der ganz wenigen Darstellungen, in denen eine Rune doch einmal mißbraucht werden kann. Gott sei Dank ist derartiges nicht die Regel!

 

Ganz anders wirkt der Hammer, wenn er mit dem Stiel nach oben dargestellt wird.

In diesem Fall wird etwas zur Zerstörung durch die atmosphärischen Naturgewalten angeboten. In der Regel wird die Erde durch die Stürme angegriffen. Alles, was auf der Erde an diesem Ort lebt, wird dann in Mitleidenschaft gezogen. Jeder Mensch kennt die schweren Verwüstungen, die durch Stürme, Gewitter oder Wetterstürze entstehen können. In diesen Fällen wirkt der Stiel des Hammers wie ein Sogkanal, durch den die Naturgewalten auf die Erde gezogen werden.

Im Sitzungssaal der UN ist ein sehr großer Hammer dargestellt, dessen nach oben zeigender Stiel sehr breit angesetzt ist. Mitten auf dem Stiel ist das Emblem der UN in der braunen Erdfarbe zu sehen. Durch den überbetont breiten Stiel werden entsprechende Urkräfte angezogen, die durch die Darstellung der Erde in der Erdfarbe über den gesamten Erdball gelenkt werden. Die UNO wäre gut beraten, diese Darstellung sofort in eine umgedrehte Darstellung zu ändern – den Hammerstiel nach unten wie bei der Rune „Thors Hammer“. In diesem Fall wäre die Erde sicher und für immer – so lange diese Darstellung in dem Saal vorhanden wäre – vor allen Wetterunbilden geschützt. Die UNO würde in diesem Fall die Erde gegen die Naturgewalten aus der Luft stellvertretend für alle Menschen verteidigen.

 

 

 

Rune „Fehu“ – richtig Hirzu

Hirzu

Hirzu

Altnordisch fe, gotisch faihu, altenglisch feoh

Die Rune soll nach heutiger allgemeiner Ansicht für Reichtum und Wohlstand im Allgemeinen stehen.

Die Rune ist, wie fast alle Runen bereits sehr früh – vor ca. 3.000-5.000 Jahren verändert worden. Wie bereits im Vorartikel erwähnt, greifen alle Runen in bereits vorhandene Kräfte ein, befestigen diese an dem Ort der Rune und machen sie so für den Menschen nutzbar. Dieser Rune hat man einerseits den dritten Aufwärtsstrich und andererseits die drei nach links zeigenden Aufwärtsstriche genommen. Erst durch Hinzufügung des dritten Stabes nach schräg oben rechts und der drei nach links oben zeigenden Striche fängt die Rune ihrer Bestimmung nach an zu arbeiten und kann die durch sie ausgedrückte Kraft an ihrem Platz verankern. Die Rune bildet die beiden Ge-weihstangen des Rothirsches nach. Hier werden jedoch nur die Hauptverzeigungen angezeigt. Da in der Natur die drei Hauptverzweigungen sich jeweils wieder verzweigen, haben wir es in diesem Fall mit einem 12 Ender zu tun – 2*6 Verzweigungen für beide Ge-weihstangen. Der Rothirsch kann genauso wie die Rune in die Kraft eingreifen und sie sich zu Nutze machen. Zur Zeit sind Bestrebungen im Gange, diese Hirschart auszurotten. Er wird zu Hunde/Katzenfutter verarbeitet.

Die Kraft, um die es hier geht ist Gottvater (Allvater Ur-din, alter Geist, Odin ist bereits eine Verballhornung des Namens Urdin) zuzuordnen. Durch sie sind wir Menschen in der Lage, in die Anderswelt zu sehen. Diese Welt umfaßt alle Bereiche, die nicht mit unseren 5 Sinnen wahrgenommen werden können. Die Welt der Verstorbenen, die tieferen Welten aber auch die höheren Welten sind hier mit eingeschlossen. Ebenso die Wahrnehmung aller Geistwesen und vieles mehr. Die Rune steht aus diesem Grund an erster Stelle bei der Aufzählung aller 12 Runen. Sie wurde durch den Schöpfer nach dem Hirsch Hirzu benannt und entsprechend verschlüsselt (codiert). Auch bei unseren Ur-ahnen hieß die Rune so.

Es ist eine männliche Rune. Sie kann einen Teil von Gottes Kräften allen Menschen, auch ohne besondere Fähigkeiten, erschließen. Wir sollten dieses Heilige Zeichen vielfach verwenden, um das Licht, die Heiligkeit und Gottes Nähe wieder in unser Leben zu lassen. Es ist möglich, um die Rune Hirzu umfassend gebrauchen zu können, den Hirschgott um Unterrichtung und Einweisung zu bitten. Eine Heilige Handlung kann die Verständigung mit dem Gott erleichtern.

Demgegenüber steht die sich heute in Gebrauch befindliche „Rune Fehu“. Bei diesem geometrischen Zeichen zeigen nur noch von einem aufrechten Stab ausgehend zwei kürzere Stäbe nach rechts oben. Diese beiden Stäbe eröffnen für denjenigen, der dieses Zeichen gebraucht, die Möglichkeit, in die unteren unsichtbaren Ebenen Einblick zu nehmen. Da es allen Menschen diesen Einblick eröffnet, ohne darauf abstellen zu können, ob der Betreffende bereits innerlich entsprechend gefestigt ist, kommt es bei vielen Menschen zu folgenschweren Erscheinungen. Es treten nicht nur Alpträume auf, sondern es kann sogar so weit gehen, daß Wesen aus den dunklen Bereichen wahrgenommen werden können. Daraus ergeben sich bei den Betroffenen Angstzustände, die in etlichen Fällen nur noch schwer beherrschbar sind. Ähnliche Erscheinungen treten bei und nach einer Drogeneinnahme auf. In beiden Fällen wird die Psyche des Menschen beschädigt und bei schwersten Angstzuständen sogar zerrüttet. Vor diesem Zeichen ist also mit aller Eindringlichkeit zu warnen.

 

 

Schutzrune Crana

Ruhne Uruz

rune uruz

Heute „Rune Uruz“ altnordisch ur, gotisch uraz

Die Rune soll nach derzeitiger Sichtweise für Vieh, insbesondere den Auerochse stehen.

Auch diese Rune wurde entscheidend verändert. In diesem Fall wurde der linke senkrechte Stab um die Hälfte verkürzt. Die vollständige Rune sieht also in etwa wie ein großer Krückstock aus. Bei den Ägyptern gab es eine ähnliche Rune, deren Kopf jedoch nicht eckig, sondern gleichmäßig abgerundet war. Beide Runen arbeiten gleich. Sie greifen auf ein und dieselbe Kraft zu. Die wahre Rune stellt wirklich einen großen Gehstock dar, der an seiner Spitze zweifach gebogen ist. Er sieht wie ein Hirtenstab aus und ist mit diesem durchaus vergleichbar. Mit ihm kann der Hirte seine Schafe am Weglaufen oder vor Gefahr retten. Hierzu greift er mit dem Haken die Schafe an den Hinterbeinen und kann sie so an sich heranziehen.

Die Rune, vor allen Dingen jedoch der wirkliche Stab, greift auf einen Teil der Kräfte von Mutter Gott Crona zu. Sie ist die 2. Rune in der Runenreihe und nach Gottmutter als Crana benannt und verschlüsselt. Selbst der geschriebene oder gesprochene Name eröffnet dem Benutzer den Zugang zu der Kraft.

Crana ist eine Schutzrune, deren Wirkung den Schutz eines Davidsternes bei weitem übersteigt. Wir haben es hier unmittelbar mit einer Göttlichen Kraft zu tun. Dieser Stab mit der Krümmung kann nur nutzbringend von einer Frau gebraucht werden. Eine Frau muß mit dem Stab, der so lang ist wie sie selbst, dreimal auf den Erdboden klopfen und dabei sagen, was sie schützen will. Dieser Schutzspruch wird im gleichen Augenblick der Aussprache und des Klopfens umgesetzt. Hiermit kann die Frau alles schützen, was sie will. Ihre Familie, ihr Haus, ihre Stadt, ihren Stamm, ihr Volk, ihr Land einfach alles was sie vor dem Zugriff anderer gesichert haben möchte. Ein Mann kann nur unter der Voraussetzung den Stab zielführend gebrauchen, wenn er erhebliche weibliche Anteile in sich vereint. Diese Weiblichkeit kann dadurch geprüft werden, ob Wasser ihn ohne sein Zutun – also ohne daß er irgendwelche Schwimmbewegungen macht – trägt. Das Wasser trägt jede Frau, die sich ohne Angst entspannt auf das Wasser legt.

Damit der Mann jedoch nicht ohne Stab bleibt, ist dem Mann durch einen Stab ebenfalls eine Kraft gegeben. Auch sein Stab sollte so lang sein wie der Mann selbst, und er sollte damit beherzt vorwärts schreiten. Durch dieses Schreiten mit einem Stab, wird er von Göttlichen Kräften in seinen Lebensentscheidungen in die richtige Richtung gelenkt. Alles wird sich infolge dessen harmonisch entwickeln.

Wie wir sehen, sind die beiden ersten Runen des Runenalphabetes nicht dem Hornvieh, sondern Allvater und Allmutter gewidmet. Beide Runen sind sehr Heilig und überaus kraftvoll. Sie sollten oft und zum Wohle aller Menschen gebraucht werden.

Der Stab der Frau sollte aus Esche, der Stab des Mannes sollte aus Eiche bestehen. In ferner Vergangenheit schitten alle weisen Männer mit einem Stab neuen Ufern entgegen. Bedeutende Männer wie der Merlin werden noch heute mit einem derartigen Stab abgebildet.

Der sogenannte Bischhofsstab ist für seinen männlichen Führer unbrauchbar. Es kann sich hierbei ausschließlich um ein Aufzeigen einer erweiterten Machtfülle handeln. Durch führen des weiblichen Stabes wird deutlich gemacht, dass die Frau vermeintlich entmachtet ist und somit ihrer schöpfungsmäßigen Bestimmung als Beschützerin allen Lebens nicht mehr nachkommen kann. Alleine durch das Vergessen ihrer Möglichkeiten ist die Frau in der Ausübung ihrer Schutzkräfte eingeschränkt, jedoch keinesfalls durch die Wegnahme ihres Stabes. Diesen kann sie sich leicht wieder besorgen.

Das heutzutage gängige Zeichen „Rune Uruz“ deckelt alles Wissen, so daß Menschen, die dieses Zeichen in ihrer Nähe haben, nicht darauf zugreifen können. Im Umkreis dieses gebräuchlichen Zeichens werden gewiß keine erhellenden Erkenntnisse entstehen. Die beiden ersten Runen des Furhark stehen laut allgemeiner heutiger Ansicht für zwei Rindviecher.  Hierdurch wird eine ungeheuerliche Gotteslästerung vorgenommen, die alle satanischen Wesen und Geister von Herzen freuen wird.

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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