Runen

Rune „Fehu“ – richtig Hirzu

Hirzu

Hirzu

Altnordisch fe, gotisch faihu, altenglisch feoh

Die Rune soll nach heutiger allgemeiner Ansicht für Reichtum und Wohlstand im Allgemeinen stehen.

Die Rune ist, wie fast alle Runen bereits sehr früh – vor ca. 3.000-5.000 Jahren verändert worden. Wie bereits im Vorartikel erwähnt, greifen alle Runen in bereits vorhandene Kräfte ein, befestigen diese an dem Ort der Rune und machen sie so für den Menschen nutzbar. Dieser Rune hat man einerseits den dritten Aufwärtsstrich und andererseits die drei nach links zeigenden Aufwärtsstriche genommen. Erst durch Hinzufügung des dritten Stabes nach schräg oben rechts und der drei nach links oben zeigenden Striche fängt die Rune ihrer Bestimmung nach an zu arbeiten und kann die durch sie ausgedrückte Kraft an ihrem Platz verankern. Die Rune bildet die beiden Ge-weihstangen des Rothirsches nach. Hier werden jedoch nur die Hauptverzeigungen angezeigt. Da in der Natur die drei Hauptverzweigungen sich jeweils wieder verzweigen, haben wir es in diesem Fall mit einem 12 Ender zu tun – 2*6 Verzweigungen für beide Ge-weihstangen. Der Rothirsch kann genauso wie die Rune in die Kraft eingreifen und sie sich zu Nutze machen. Zur Zeit sind Bestrebungen im Gange, diese Hirschart auszurotten. Er wird zu Hunde/Katzenfutter verarbeitet.

Die Kraft, um die es hier geht ist Gottvater (Allvater Ur-din, alter Geist, Odin ist bereits eine Verballhornung des Namens Urdin) zuzuordnen. Durch sie sind wir Menschen in der Lage, in die Anderswelt zu sehen. Diese Welt umfaßt alle Bereiche, die nicht mit unseren 5 Sinnen wahrgenommen werden können. Die Welt der Verstorbenen, die tieferen Welten aber auch die höheren Welten sind hier mit eingeschlossen. Ebenso die Wahrnehmung aller Geistwesen und vieles mehr. Die Rune steht aus diesem Grund an erster Stelle bei der Aufzählung aller 12 Runen. Sie wurde durch den Schöpfer nach dem Hirsch Hirzu benannt und entsprechend verschlüsselt (codiert). Auch bei unseren Ur-ahnen hieß die Rune so.

Es ist eine männliche Rune. Sie kann einen Teil von Gottes Kräften allen Menschen, auch ohne besondere Fähigkeiten, erschließen. Wir sollten dieses Heilige Zeichen vielfach verwenden, um das Licht, die Heiligkeit und Gottes Nähe wieder in unser Leben zu lassen. Es ist möglich, um die Rune Hirzu umfassend gebrauchen zu können, den Hirschgott um Unterrichtung und Einweisung zu bitten. Eine Heilige Handlung kann die Verständigung mit dem Gott erleichtern.

Demgegenüber steht die sich heute in Gebrauch befindliche „Rune Fehu“. Bei diesem geometrischen Zeichen zeigen nur noch von einem aufrechten Stab ausgehend zwei kürzere Stäbe nach rechts oben. Diese beiden Stäbe eröffnen für denjenigen, der dieses Zeichen gebraucht, die Möglichkeit, in die unteren unsichtbaren Ebenen Einblick zu nehmen. Da es allen Menschen diesen Einblick eröffnet, ohne darauf abstellen zu können, ob der Betreffende bereits innerlich entsprechend gefestigt ist, kommt es bei vielen Menschen zu folgenschweren Erscheinungen. Es treten nicht nur Alpträume auf, sondern es kann sogar so weit gehen, daß Wesen aus den dunklen Bereichen wahrgenommen werden können. Daraus ergeben sich bei den Betroffenen Angstzustände, die in etlichen Fällen nur noch schwer beherrschbar sind. Ähnliche Erscheinungen treten bei und nach einer Drogeneinnahme auf. In beiden Fällen wird die Psyche des Menschen beschädigt und bei schwersten Angstzuständen sogar zerrüttet. Vor diesem Zeichen ist also mit aller Eindringlichkeit zu warnen.

 

 

Schutzrune Crana

Ruhne Uruz

rune uruz

Heute „Rune Uruz“ altnordisch ur, gotisch uraz

Die Rune soll nach derzeitiger Sichtweise für Vieh, insbesondere den Auerochse stehen.

Auch diese Rune wurde entscheidend verändert. In diesem Fall wurde der linke senkrechte Stab um die Hälfte verkürzt. Die vollständige Rune sieht also in etwa wie ein großer Krückstock aus. Bei den Ägyptern gab es eine ähnliche Rune, deren Kopf jedoch nicht eckig, sondern gleichmäßig abgerundet war. Beide Runen arbeiten gleich. Sie greifen auf ein und dieselbe Kraft zu. Die wahre Rune stellt wirklich einen großen Gehstock dar, der an seiner Spitze zweifach gebogen ist. Er sieht wie ein Hirtenstab aus und ist mit diesem durchaus vergleichbar. Mit ihm kann der Hirte seine Schafe am Weglaufen oder vor Gefahr retten. Hierzu greift er mit dem Haken die Schafe an den Hinterbeinen und kann sie so an sich heranziehen.

Die Rune, vor allen Dingen jedoch der wirkliche Stab, greift auf einen Teil der Kräfte von Mutter Gott Crona zu. Sie ist die 2. Rune in der Runenreihe und nach Gottmutter als Crana benannt und verschlüsselt. Selbst der geschriebene oder gesprochene Name eröffnet dem Benutzer den Zugang zu der Kraft.

Crana ist eine Schutzrune, deren Wirkung den Schutz eines Davidsternes bei weitem übersteigt. Wir haben es hier unmittelbar mit einer Göttlichen Kraft zu tun. Dieser Stab mit der Krümmung kann nur nutzbringend von einer Frau gebraucht werden. Eine Frau muß mit dem Stab, der so lang ist wie sie selbst, dreimal auf den Erdboden klopfen und dabei sagen, was sie schützen will. Dieser Schutzspruch wird im gleichen Augenblick der Aussprache und des Klopfens umgesetzt. Hiermit kann die Frau alles schützen, was sie will. Ihre Familie, ihr Haus, ihre Stadt, ihren Stamm, ihr Volk, ihr Land einfach alles was sie vor dem Zugriff anderer gesichert haben möchte. Ein Mann kann nur unter der Voraussetzung den Stab zielführend gebrauchen, wenn er erhebliche weibliche Anteile in sich vereint. Diese Weiblichkeit kann dadurch geprüft werden, ob Wasser ihn ohne sein Zutun – also ohne daß er irgendwelche Schwimmbewegungen macht – trägt. Das Wasser trägt jede Frau, die sich ohne Angst entspannt auf das Wasser legt.

Damit der Mann jedoch nicht ohne Stab bleibt, ist dem Mann durch einen Stab ebenfalls eine Kraft gegeben. Auch sein Stab sollte so lang sein wie der Mann selbst, und er sollte damit beherzt vorwärts schreiten. Durch dieses Schreiten mit einem Stab, wird er von Göttlichen Kräften in seinen Lebensentscheidungen in die richtige Richtung gelenkt. Alles wird sich infolge dessen harmonisch entwickeln.

Wie wir sehen, sind die beiden ersten Runen des Runenalphabetes nicht dem Hornvieh, sondern Allvater und Allmutter gewidmet. Beide Runen sind sehr Heilig und überaus kraftvoll. Sie sollten oft und zum Wohle aller Menschen gebraucht werden.

Der Stab der Frau sollte aus Esche, der Stab des Mannes sollte aus Eiche bestehen. In ferner Vergangenheit schitten alle weisen Männer mit einem Stab neuen Ufern entgegen. Bedeutende Männer wie der Merlin werden noch heute mit einem derartigen Stab abgebildet.

Der sogenannte Bischhofsstab ist für seinen männlichen Führer unbrauchbar. Es kann sich hierbei ausschließlich um ein Aufzeigen einer erweiterten Machtfülle handeln. Durch führen des weiblichen Stabes wird deutlich gemacht, dass die Frau vermeintlich entmachtet ist und somit ihrer schöpfungsmäßigen Bestimmung als Beschützerin allen Lebens nicht mehr nachkommen kann. Alleine durch das Vergessen ihrer Möglichkeiten ist die Frau in der Ausübung ihrer Schutzkräfte eingeschränkt, jedoch keinesfalls durch die Wegnahme ihres Stabes. Diesen kann sie sich leicht wieder besorgen.

Das heutzutage gängige Zeichen „Rune Uruz“ deckelt alles Wissen, so daß Menschen, die dieses Zeichen in ihrer Nähe haben, nicht darauf zugreifen können. Im Umkreis dieses gebräuchlichen Zeichens werden gewiß keine erhellenden Erkenntnisse entstehen. Die beiden ersten Runen des Furhark stehen laut allgemeiner heutiger Ansicht für zwei Rindviecher.  Hierdurch wird eine ungeheuerliche Gotteslästerung vorgenommen, die alle satanischen Wesen und Geister von Herzen freuen wird.

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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