Monats-Archive: April 2019

Dea Mater = Göttliche Mutter, die Schützende und Nährende

In heutiger Zeit ist es den meisten Menschen nicht mehr bekannt, daß es neben Gott Vater noch eine Gott Mutter gibt. Die Kenntnis hiervon ist durch die vollständige Festlegung der Herrschaftssysteme auf die Männerherrschaft erst unterdrückt und später derart unter Verschluß gehalten worden, daß das Wissen um diesen Elternteil vollständig in Vergessenheit geriet. Dabei ist es gerade in unserer Zeit wichtig, um diesen Elternteil zu wissen und dadurch einen Anlaufpunkt zu haben, an dem wir Hilfe erhalten können. Hierbei muß zu allererst die Möglichkeit des Schutzes, den unsere Göttliche Mutter uns gewährt, angesprochen werden. Jede Mutter, auch unsere Göttliche Mutter, verteidigt und beschützt ihre Kinder. Dies ist nicht nur bei uns Menschen so, sondern diese Handlungsweisen treffen wir überall auch im Tierreich an. Hier werden von Frauen und weiblichen Tieren Verhaltensweisen gezeigt, die in der Vererbung angelegt sind. Unsere Göttliche Mutter hat uns diese – ihre – Eigenschaft vererbt. Schutz zu gewähren ist jedoch nur möglich, wenn die entsprechenden Möglichkeiten hierzu auch vorhanden sind. Dea Mater (Crona) hat diese Möglichkeit, da sie in den Lauf der Geschehnisse eingreifen kann. Sie tut dies, wenn sie um Hilfe und Schutz gebeten wird. Ohne Anrufung wird sie in der Regel untätig bleiben, da sie niemals – ebenso wie Gott Vater – unser Selbstbestimmungsrecht mißachtet. Diese Macht, Schutz auszuüben, hat sie allen Frauen auf der Erde übertragen. Jede Frau kann alles und jeden auf der Welt wirksam schützen. Sie muß sich nur an ihre Göttliche Mutter wenden, in ihrem Namen schützen und wenn möglich den Hirtenstab – die Crana- verwenden. In einer Zeit der Gewalt, des Mordens und der Unrechtmäßigkeiten kann diese Eigenschaft nicht hoch genug angesehen werden. Das Schutzritual mit der „Crana“ habe ich in meinem Artikel über die Rune Uruz beschrieben. Jeder wahrlichen Mutter liegt das Wohlergehen ihrer Familie, ihres Ortes, Landes ja ihres ganzen Volkes am Herzen. Jede Frau kann durch die Übertragung dieser Macht der Göttlichen Mutter alles schützen, was ihr am Herzen liegt. Würden die Frauen von Ihrer Schutzmacht endlich Gebrauch machen, so würde das Leben aller Menschen, Tiere und Pflanzen, ja der gesamten Umwelt, ganz anders aussehen. Daher möchte ich alle Frauen aufrufen:
Schützen Sie alles was sie lieben.
Haben Sie keine Angst, Sie können das! Ihre Göttliche Mutter steht fest neben und hinter Ihnen. Schenken Sie Ihrer Familie und sich Ruhe und Frieden. Der Zauberstab hierzu liegt in Form der „Crana“ in ihrer Hand. Wenden Sie ihn an!

Rune „Sowilo“ , Siegel

Richtiger alter Name: Sigel

Im 3. Reich war auch sie als Siegrune bekannt. Dieses Zeichen ist leider auch keine Rune, sondern ebenfalls nur ein arbeitendes Zeichen. Es arbeitet seinem Namen getreu als Siegel und kann auch ausschließlich als solches benutzt werden. Versiegeln – im Sinne von verschließen – kann man mit diesem Zeichen nichts. Seine Wirkung beschränkt sich ausschließlich auf das Siegeln -bekräftigen. Trotzdem ist es ein sehr wertvolles Zeichen, denn es verstärkt die Kräfte dessen, was gesiegelt werden soll. Es kann unter einen Vertrag, eine Abmachung, einen Pakt oder eine sonstige Vereinbarung gesetzt werden. Seine verstärkende Wirkung tritt ebenfalls ein, wenn es nur mündlich über eine Vereinbarung gesprochen wird.

Zu den Zeiten unserer Vorfahren wurden von den Seeleuten „Vereinbarungen“ mit den Herren der Ozeane und auch der Brandungswellen getroffen, die mit diesem Zeichen gesiegelt wurden. So wollten sie wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Weiterhin „sangen“ unsere Ahnen dieses Zeichen in ihre Schilde, um deren Schutzkräfte zu verstärken. In diesem Fall wird der „Vertrag“ mit dem  Schild gesiegelt, den Schildträger zu schützen. Die Funktion des Schutzes wurde so verstärkt. Auch die Schutzringe der Erde zur Sonne hin wurden mit diesem Zeichen gesiegelt, damit sie ihre Wirkung nicht verlören. Ein altes Runenlied kündet noch heute davon: „Svalin heißt der Schild, der vor Sol steht, der glänzenden Gottheit, Brandung und Berge verbrennten zumal, sänk er von seiner Stelle. (Diesen Schild siegel ich mit Sigel)“ muß dann die entsprechende Formel lauten.

Leider kann auch dieses Zeichen sehr mißbraucht werden, da seine Arbeitsweise wie die aller arbeitenden Zeichen vollständig neutral ohne Ansehen von „gut oder böse“ verläuft. Im 3.Reich wurde es in der germanischen Leistungsrune als Auszeichnung an Mitglieder der Waffen SS vergeben. Dieses zusammengesetzte Zeichen aus einem links herum drehenden Hakenkreuz, das in seiner Strichführung gleich fünfmal auftritt, und zwei Sigel-zeichen hat folgende Wirkung: Das linksherum drehende Hakenkreuz zerstört alles, was sich in seinem Umkreis befindet oder das in den Einflußbereich der Organisation, für die es verwendet wird, fällt. In diesem Fall wird die Zerstörung fünffach verstärkt. Da das Zeichen sogar zweimal gesiegelt ist, wird seine Verstärkung also noch verdoppelt. Als Ergebnis kommt dann natürlich eine grauenhafte Kraft dabei heraus, die auf die Menschen abfärbt, die dieses Zeichen tragen. Da muß man sich im Nachhinein nicht wundern, wenn die Waffen SS so viele Greueltaten verübte.

Wie wir sehen, muß auch bei diesem Zeichen sehr aufgepaßt werden, welchen Vertrag wir stärken oder welches andere Zeichen wir verstärken möchten. Genaues Abwägen ist immer von Nöten, wenn wir mit arbeitenden Zeichen zu tun haben. Da in heutiger Zeit derartige Zeichen jedoch ausschließlich im Gebrauch von Dunklen Mächten sind, die der Menschheit nichts gutes antun wollen, so ist eine Verbreitung in der allgemeinen Öffentlichkeit angezeigt, damit hier vielleicht ein Gegengewicht hin zu Frieden und Glück aufgebaut werden kann. Darum versuchen Sie, auch dieses Zeichen zum Segen ihrer Familie und der gesamten Menschheit zu verwenden. Die recht sorglose Verwendung von selbsternannten Runenkundigen in der esoterischen Szene ist fahrlässig, da in diesen Kreisen die wirkliche Bedeutung und Arbeitsweise der Zeichen unbekannt ist.

Thors Hammer : eine Rune !!!

Er sieht wie ein aufrecht stehender Hammer aus, der häufig auch als Fäustling oder Fausthammer bezeichnet wird. Der Hammerstiel zeigt hierbei immer nach unten. Auf alten Runensteinen wird er oft dargestellt.

Wie alle Runen greift „Thors Hammer“ in eine der 12 Hauptkräfte auf unserer Erde ein. Die Wenden nannten den Gott, der über die Kraft gebietet Thor. Die Deutschen hingegen nannten ihn Donar. Die deutschen Wochentage haben bis heute für diesen Gott noch einen Namenstag – den Donnerstag – reserviert. Donar/Thor stürmte über den Himmel und beherrschte die Lüfte. Er war und ist es immer noch Herr über die Naturgewalten, die in der Erdhülle entstehen können. Mit Hilfe seines Hammers ist der Mensch in der Lage, ihn um seinen Schutz vor seinem ungestümen Tun zu bitten. Mit Hilfe von „Thors Hammer“ kann sich der Mensch gegen alle Unbilden des Wetters verteidigen. Ob es sich hierbei um Stürme, Winde, Gewitter oder indirekt auch um Dürre handelt ist gleich. Im letzteren Fall lenkt der Kundige mit der Rune die Regenwolken zu seinem Gebiet um, damit die Dürre ein Ende findet. So lassen sich Stürme glätten, und Gewitter umleiten.

Der Mensch kann sich mit „Thors Hammers“ vor allen Angriffen aus der Atmosphäre verteidigen.

Hierbei spielt es keine Rolle, wer für die Entstehung der Naturgewalten die Ursachen gesetzt hat. Es ist also unmaßgeblich, ob  die Natur oder etwa der Mensch ursächlich für die Unwetter sind. Unter Verwendung von „Thors Hammer“ wird die Verteidigung immer gelingen. Allerdings kann er nichts gegen Tsunamis, Riesenwellen oder andere durch das Wasser ausgelöste Naturkatastrophen ausrichten. Auch gegen Feuersbrünste bietet er keinerlei Hilfe an.

Es gibt in einer sehr berühmten Kirche die Darstellung von Jesus, der an einem „Thor Hammer“ aufgehängt dargestellt wird. Dieser Jesus ist wie am Kreuz, mit einer Dornenkrone umwunden, an den Hammer gefesselt. Da der Hammer allen Menschen die Waffe der Verteidigung in die Hand gibt, entzieht er jedoch dem gefesselten Mann, der stellvertretend für alle Männer steht, die Möglichkeit der Verteidigung. Übersetzt heißt das in etwa: alle Männer sind – solange diese Abbildung vorhanden ist –  ihrer Verteidigungsfähigkeit  beraubt. Viele christliche Männer werden ihre Familie, ihre Heimat, ihre Anschauungen aus diesem Grund nicht verteidigen. Als Gründe werden sie jedoch alles Mögliche anführen, da ihnen solche Zusammenhänge – die man darüber hinaus schwer wahrnehmen kann – unbekannt und unvertraut sind. Dies ist eine der ganz wenigen Darstellungen, in denen eine Rune doch einmal mißbraucht werden kann. Gott sei Dank ist derartiges nicht die Regel!

 

Ganz anders wirkt der Hammer, wenn er mit dem Stiel nach oben dargestellt wird.

In diesem Fall wird etwas zur Zerstörung durch die atmosphärischen Naturgewalten angeboten. In der Regel wird die Erde durch die Stürme angegriffen. Alles, was auf der Erde an diesem Ort lebt, wird dann in Mitleidenschaft gezogen. Jeder Mensch kennt die schweren Verwüstungen, die durch Stürme, Gewitter oder Wetterstürze entstehen können. In diesen Fällen wirkt der Stiel des Hammers wie ein Sogkanal, durch den die Naturgewalten auf die Erde gezogen werden.

Im Sitzungssaal der UN ist ein sehr großer Hammer dargestellt, dessen nach oben zeigender Stiel sehr breit angesetzt ist. Mitten auf dem Stiel ist das Emblem der UN in der braunen Erdfarbe zu sehen. Durch den überbetont breiten Stiel werden entsprechende Urkräfte angezogen, die durch die Darstellung der Erde in der Erdfarbe über den gesamten Erdball gelenkt werden. Die UNO wäre gut beraten, diese Darstellung sofort in eine umgedrehte Darstellung zu ändern – den Hammerstiel nach unten wie bei der Rune „Thors Hammer“. In diesem Fall wäre die Erde sicher und für immer – so lange diese Darstellung in dem Saal vorhanden wäre – vor allen Wetterunbilden geschützt. Die UNO würde in diesem Fall die Erde gegen die Naturgewalten aus der Luft stellvertretend für alle Menschen verteidigen.

 

 

 

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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