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Die Anwesenheit von Gottvater (Ur-din=Odin=Urgeist)

Bildrechte: Christoph Karczinsky

Weltweit finden wir zur Zeit keinerlei Standbilder mehr von Gottvater. Die einen Religionen predigen uns, daß eine Abbildung Gottes seiner Größe nicht gerecht werde und daher verboten sei. Die anderen sind der Ansicht, daß es einen selbständigen Schöpfer gar nicht gibt, sondern alles aus einer Ursuppe heraus entstanden sei in die auch dereinst alles wieder zurückkehre. Wieder andere glauben an eine Aufspaltung der Göttlichen Ausdrucksformen in verschiedene „Götter“, die alle von uns getrennt sind, jedoch sehr anbetungswürdig erscheinen. Alle großen Weltreligionen lehnen eine Standbildartige Abbildung Gottes ab. Inzwischen werden dem entgegen jedoch Standbilder von Luzifer und Satan, letzterer wird häufig mit anderen Namen wie etwa „Baal“ bedacht, aufgestellt. Ihnen zu Ehren werden „Baaltore“ gebaut und Ehrungen abgehalten. Um die Nichtdarstellung des Einen und die Darstellung der Anderen beurteilen zu können, sehen wir uns die Wirkungsweise einer Statue einmal an.

Eine Statue besitzt eine Höhe, Breite und Tiefe. Damit ist sie an die Bedingungen unseres Weltalls angepaßt und kann alle Informationen aufnehmen, die hier entschlüsselt werden können. Ein Bild, welches nur zwei Ausdehnungen aufweist, kann nicht alle vollständigen Informationen aufnehmen und anschließend an uns Menschen wiedergeben. Eine bedeutende Ausrichtung nämlich die der Tiefe fehlt dem Bild. Daher sind ausschließlich Standbilder dafür geeignet, bestimmten in unserem All tätigen Wesen einen Standort zu bieten. In früheren Zeiten wurden Standbilder von Weisen Männern oder Frauen „beseelt“. Heutzutage wird derartiges noch auf Bali oder bei manchen schamanischen Traditionen ausgeführt. In unserer Industriegesellschaft sind derartige Möglichkeiten weitgehend unbekannt.

Die „Beseelung“ eines Standbildes wird wie folgt durchgeführt:

  1. Die entsprechende Statue wird neben eine bereits beseelte – also lebende – Statue gestellt und das Wesen oder die Gottheit, die bereits in der einen Statue Platz genommen hat, wird gebeten, ebenfalls in dem neuen dargebotenen Standbild eine weitere Wohnstatt zu nehmen. Dann wird der Wesenheit, Gottheit gedankt und die neue Statue kann mit nach Hause genommen werden. Als Opfergabe sollten Blumen und Weihrauch dargebracht werden.

  2. Ist keine mit dem gewünschten Wesen, Gottheit beseelte Statue in Reichweite, so muß die Herbeirufung unmittelbar unter Darbringung der Opfergaben erfolgen. Das Wesen, die Gottheit wird gebeten in dem Standbild Platz zu nehmen und durch seine Anwesenheit von dieser Stelle fortan zu wirken.

Wenn kein Standbild als Heimstatt angeboten werden kann, ist es unmöglich, daß sich das Wesen durchgängig an einem bestimmten Platz aufhält. Es ist dann flüchtig. Dies schließt zwar ein Wiederkehren durch Anrufung nicht aus, jedoch strahlt es keineswegs fortwährend mit seiner Kraft an diesem Ort. Ein beseeltes Standbild kann, gleichsam als wenn das Wesen, der Gott immerdar anwesend ist, wirken.

Gottvater wurde von den Ahnen aller Völker verehrt und abgebildet. In früheren Zeiten standen selbstverständlich in seinen Tempeln Abbildungen von ihm. Die Menschen sind dorthin gegangen und haben ihm ihre Bitten vorgetragen. Er würde sich gewiß freuen, wenn er von uns heutigen Menschen wieder eingeladen würde, in unser Heim kommen zu dürfen. Wir müßten uns nur trauen, so einen Schritt zu gehen. Der Segen wäre uns gewiß.

Die oben abgebildete Statue stellt nach heutiger Lesart den Heiligen Christopherus dar, der das Jesuskind über einen Fluß bringt. In der Regel wird der Christopherus älter und sorgengeplagt abgebildet und Jesus wird häufig als sehr kleines Kind dargestellt. In der Erzählung wird Jesus während der Flußdurchquerung immer schwerer und schwerer bis es sich am Ende der Geschichte herausstellt, daß Christopherus das ganze Weltall auf seiner Schulter trug. Wie wir sehen, wurde um die sehr alte Darstellung von Gott eine wirklich nette Geschichte erfunden. Unsere Ahnen erklärten die Darstellung jedoch vollständig anders. Sie lehrten durch diese einfache bildliche Darstellung von Ur-Din (Odin) Gottvater die Gesetzmäßigkeiten des Weltalls und die Stellung von Gottvater zum Universum.

Gottvater trägt einen etwa fünfjährigen Knaben auf seiner Schulter, der mit einem Ball spielt. Dieser Knabe ist sein Sohn, der bis heute Christo gerufen wird. Jedoch wußten unsere Ahnen noch, daß Christo das gesamte Weltall umfaßt. Wenn das Weltall mit all seinen Wesen Gottes Sohn Christo ist, dann folgt daraus, daß das Weltall begrenzt ist und folglich eine Außengrenze aufweist. Da Christo jedoch erst etwa fünf Jahre alt ist, wächst er noch gewaltig und demzufolge dehnt sich unser Weltall noch etliche Zeit lang aus. Des weiteren zeigt die Darstellung, daß das Kind mit einer Kugel spielt. Diese Kugel steht in diesem Fall für unsere Erde. Christo ist folglich der Herr über unsere Erde und alle anderen Himmelskörper. Er spielt damit. Gottvater hat seinen regelmäßigen Aufenthalt außerhalb von Christo (dem Weltall). Christos Verhältnis zu seinem Vater kann als keck bezeichnet werden, da er ihm in die Haare greift und dieses ordentlich zaust. Der Vater Ur-din (Odin) stützt sich auf einen knorrigen Eichenstab. Seine Kraft und die Kraft der Eichen führen ihn von einer Unternehmung zur nächsten. Ein Schöpfungsakt schließt sich an den nächsten an. Das Vorwärtsschreiten wird durch den Stab maßgeblich unterstützt und gefördert. Daher ist der einzelne Eichenstab die Rune Gottes. Sie verhilft auch dem Menschenmann zu einem fortwährenden Vorwärtsschreiten hin zu Göttlicher Entwicklung und entsprechenden Handlungen. Die Rune trägt den Namen Izu. In etlichen alten Abbildungen werden Stammesführer, Magier und weise alte Männer überwiegend mit einem Eichenstab dargestellt. Die Verwendung der Eichenstäbe durch die Führer der Völker (Moses, Merlin u.a.) geht auf die uralten Darstellungen Gottes mit seinem Stab zurück. Unseren Vorfahren waren noch sehr wohl die Kräfte der Bäume und Runen bekannt, so daß sie wußten, was sie da taten. Es sollte eigentlich an der Zeit sein, sich auf das Wissen der Ahnen zu besinnen und es auch in unserem heutigen Leben wieder zu benutzen. Vieles würde sich anders gestalten und es würde wieder Frieden und allgemeiner Wohlstand einkehren.

Autorin: Ina Maria von Ohr

Ina Maria von Ohr wurde am 18.01.1955 in Berlin geboren. Sie wurde ab 1989 von einem inneren Lehrer in die geistigen Gesetze eingeführt und erhielt erste Einweisungen in der Heilkunst. 2013 begann Sie mit dem gezielten Abfragen der Akasha-Chronik unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und Wahrnehmungen bildeten die Grundlage für ihr erstes Buch.

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